Lernen neu denken: IGS Achim ist auf einem guten Weg

Am vergangenen Mittwoch habe ich mit einer Abordnung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Achim die IGS Achim besucht, um mir ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten am neuen Lernhaus und der Entwicklung der Schule zu machen. Schulleiterin Kerstin Albes-Bielenberg begrüßte uns und erläuterte zunächst auf dem Außengelände den Baufortschritt sowie die künftige Nutzung des neuen Gebäudes. Danach haben wir auch die Räumlichkeiten des Bestandsgebäudes besichtigt – es wurde noch einmal deutlich, dass Schulgebäude mit standardisierten Räumen nicht mehr den aktuellen Lernkonzepten Rechnung tragen. Deshalb wird das neue Lernhaus entsprechend offener gestaltet. Auf meine Nachfrage erfuhren wir außerdem, dass bei der digitalen Ausrüstung der Schule nach wie vor ein erheblicher Nachhol- bzw. Anschaffungsbedarf besteht. Die Schule legt richtigerweise besonderen Wert auf nachhaltige, lange nutzbare Lösungen.

Ich bin sehr froh, dass im noch laufenden Anmeldeverfahren für die 5. Klassen bereits jetzt die 5-Zügigkeit erreicht ist. Somit sind seitens der Schule alle Voraussetzungen für einen positiven Entscheid zur Einrichtung einer Oberstufe durch die Landesschulbehörde gegeben. Die Schulleitung erläuterte uns nochmals das Konzept „ihrer“ IGS, das ich als Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler mit einer Offenheit für alle Schulabschlüsse nach wie vor unterstütze. Als Lehrkraft in Celle durfte ich diese Schulform selbst kennen und schätzen lernen: Das gemeinsame Lernen fördert sozial-emotionale Kompetenzen wie Kollaboration und Kooperation in einem vielfältigen Umfeld, die für die heutige Arbeitswelt unerlässlich sind. Ziel der schulischen Bildung sollte sein, möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu einem bestmöglichen Bildungsgrad zu führen. Diese Anforderung erfüllt eine IGS in besonderer Weise.