Hauptsache gesund – Besuch im Achimer Krankenhaus

Anfang Juni habe ich mich eher unfreiwillig ins Achimer Krankenhaus begeben – ich hatte mir bei einem Fahrradunfall den Arm gebrochen und musste operiert werden. Während meines Aufenthalts durfte ich die bestens organisierten Abläufe unserer Klinik kennenlernen. Auch das freundliche und sehr aufmerksame Pflegepersonal auf der Station 1a und die insgesamt familiäre Atmosphäre haben mir die Tage dort sehr erleichtert.

Am 14.07. bin ich nun zusammen mit meinem Fraktionskollegen Werner Meinken erneut dort zu Besuch gewesen, um mir einen Eindruck von der Gesamtsituation der Achimer Klinik zu verschaffen. Die Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik, Marianne Baehr, empfing uns in der noch leeren Cafeteria. „Hier ist natürlich wegen Corona derzeit noch alles geschlossen“, erläuterte sie. Kurz vor der Pandemie war die Cafeteria noch renoviert worden. Nun hofft die Klinikleiterin, dass die Räume bald wieder genutzt werden können. Insgesamt sei die Aller-Weser-Klinik glimpflich durch die Pandemie gekommen. Noch immer ist im ersten Stock eine Isolierstation eingerichtet.

Die finanziellen Auswirkungen der Pandemie stehen indes noch bevor und der erhebliche Druck auf das Gesundheitssystem ist dadurch natürlich zusätzlich gewachsen. Gleichzeitig hat der Ausnahmezustand der vergangenen 18 Monate deutlich gezeigt, dass wir kleinere, lokale Krankenhäuser dringend brauchen und dass eine dezentrale Gesundheitsversorgung vor Ort viele Vorteile hat.

Bei einem kurzen Rundgang durften wir die neue Geriatrie-Abteilung besichtigen. Die weitläufigen, hellen Räume und die vielfältigen Therapieangebote sorgen dafür, dass ältere Menschen nach einem Klinikaufenthalt ertüchtigt werden, bald wieder nach Hause zu dürfen und sich dort bestmöglich selbst versorgen zu können. Mit Blick auf die vielen älteren Menschen in Achim, die noch im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung leben, trifft dieses Angebot natürlich auf großen Bedarf.

Ich bin sehr froh, dass wir in Achim über ein überschaubares und zugleich verlässliches Krankenhaus verfügen und werde mich auch auf Kreisebene weiter dafür einsetzen.